Tag 1 - Busfahrt.
Statt den im Video erwähnten 10 Stunden, fuhren wir ganze 19 (!) Stunden. Wärend der abartig langen Busfahrt schlief ich volle 2 (!) Stunden. Abgesehen davon das mein Rücken nach der Fahrt krippierte, waren die 19 Stunden im Bus ganz unterhaltsam - hatte Glück dass ich den richtigen Platz erwischt hatte, um mich auch gut unterhalten zu können.
Aller 3 1/2 Stunden hielten wir an - unseren ersten Stopp hatten wir natürlich bei McDonalds. Das ganze Spektakel ähnelte einem Flash-Mob: Die Toiletten waren überfüllt, McDonalds quasie leer gekauft. Ungewöhnlich war die Tatsache, dass auch die Lehrer nicht vor einem kleinen Snack im Fast-Food-Restaurante zur goldenen Möve zurück geschreckt sind. Untypisch - & damit begang die Verschwörungstheorie. Dazu mehr im Laufe des Blogpost's. 8)
Irgendwann nach 1. 987 651 Stopps, waren wir dann Calais angekommen. Calais ist einer der Größen Fährhäfen in Europa. Die Zollbestimmungen sind sehr streng; als sie unseren Bus kontrollierten, fragten sie uns: "Are all the students german? None Turk?" Zu Deutsch: "Sind alle Ihrer Schüler deutsch? Keiner Türke?" Da setzte ich meine Verschwörungstheorie im Kopf fort. Wir durften da auch keine Foto's machen - sie hätten uns sonst die Kamera weg genommen oder so.
2 Stunden auf einem Schiff schlugen mir irgendwie ganz schön auf den Magen, dabei hatten die Fähren da selten so ruhige See, wie wir an dem Tag. Ich oxidierte da also blöd vor mich hin & betete, dass entweder das Schiff untergehen würde, oder die Fahrt schnell zuende sein würde. Letzteres hätte ich natürlich bevorzugt. Allerdings war das Glück an diesem Tag anscheinend nicht mit mir - als wir dann irgendwann auch noch an Gletschern, kurz vor Dover (warum auch immer sich da Gletscher befanden), vorbei fuhren, war es dann mit dem Optimismus ganz aus: Mir war noch nei so schlecht & gleichzeitig so zum heulen zu Mute. Die Gletscher gaben mir ein gewisses Titanic-Feeling, was nicht wirklich angenhem war. Generell war ich mir nicht sicher, wie ich über Schifffahrten & Gletscher denken sollte. Aber irgendwann war auch dieser Horror vorbei und da waren wir dann - welcome to the United Kingdome.
Fix & Fertig waren wir dann also da. Zwar noch nicht in Hastings, aber in Dover. Unser treues Gefährt, (der Bus von Pulsnitztal, welcher uns auf der gesamten Reise begleitet hatte) brachte uns zuerst nach Canterburry & erzählte uns auf dem Weg etwas über englische Straßenverhältnisse, so zum Thema Linksverkehr & Co.
In Canterburry angekommen, gings dann los: Bauchschmerzen, epische Hitze, verirrt in der Innenstadt, also zummindest was man als solche bezeichnen kann & schiefe Häuser. Aber das alles, war NICHTS im Vergleich zu den epischen britischen Enten. Jaa, ihr habt euch nicht verlesen - britische Enten sind echt heroisch.
Mal so ganz btw, Canterburry Cathedral ist wunderschön. Allerdings ist mir ein kalter Schauer den Rücken hinunter gelaufen - ich kam mir so beobachtet vor, als würde die ganez Zeit jemand diereckt neben mir stehen & mich anstarren. Mysteriös.
Nach Canterburry gings wieder mal auf nach Dover: Auf auf ins Dover Castle. Die Höhe, & generell der ganze Anblick hat mir regelrecht den Atem genommen: Es war so schön, da zu sein. Die Höhe, das Gefühl der Freiheit, aber auch die Vorstellung, wie die Soldaten da früher lang marschiert sind, war irgendwie ein komisches ungewohntes Gefühl. Außerdem meinte ich einen Youtube-Guru angetroffen zu haben, allerdings habe ich das zu spät gerafft & bin ein paar Meter weiter schreiend rumgesprungen.
Nach geschlagenen 2 Stunden auf Dover Castle, was mich übrigens satrk an die Harry-Potter-Schule erinnerte, begaben wir uns dann wieder in den Bus - der strahlende Sonennschein machte uns fertig, als wären wir alle samt Edward. Hatten uns alle auf Mist-Wetter eingestellt. Es war so warm, dass sich zummindest meine Wenigkeit auf anhieb wohl fühlte. (;
Irgendwann sind wir dann in Hastings angekommen, - Die Dämmerung war schon in collem Gange & ich lies mich nur so mit Pigmenten & Sonne vollströmen. So ganz nach dme Motto Lass die Sonne in dein Herz. - durften wir dann noch eine Weile an den Strand gehen. Hastings hat einen wunder, wunderschönen Strand - fast Oskarreif. Da haben wir dann erstmal voll die fetten Fotoshoots gemacht & uns im Prinzip der britischen Finesse hingegeben.
Danach gingen wir wieder zu unserem Busplatz & versuchten uns irgendwie mit dem Gedanken anzufreunden, dass uns bald unsere Gastfamilien abholen würden. Irgendwie war es ja auch aufregend, nur fiel es uns schwer ruhig zu bleiben.
Unsere Gruppe war die Vorletzte, die abgeholt wurde. Jedoch war unsere Familie gleich von Anfang an total nett & freundlich - zwar hatte ich das Gefühl, dass ich die einzieg war, die sich irgendwie total viel mit denen unterhalten hat. Das Haus war suuuuper schön eingerichtet - so total unser Ding. An jeder Ecke Spiegel & schöne warme Farben. Unsere Gast-Mutti war eine Vogue-Leserin - wir vermuteten, dass die Bude deshalb so eingerichtet war. Aber es hatte estwas sehr schönes, gemütlich an sich. Auch das Essen war, trotz typisch englischem Essen, sehr sehr lecker. Ich bin jeden Abend rand-voll in mein Bettchen geplumst.
Tag 1 neigte sich also dem Ende entgegen - Wir schliefen wie Engel.
- Vortsetzung folgt.
Tag 2 - Beachy Head.
Beachy Head ist ein wunderschönes Kreidefelden Gebiet. Besser gesagt: Alle Menschen die sterben wollen, gehen da hin. Eigentlich bleibt mit zu diesem Tag nicht viel zu sagen: es war anstrengend, aber wunderschön. (: Sie haben uns 5 km laufen lassen. );
Als sie uns dann förmlich die Klippen entlanggehetzt hatten, durften wir dann auch zum Strand gehen. Der Strand war schön, auch wenn die Steine allgemein nervig sind. Aber einfach auf sich wirken lassen.
Beachy Head war sehr schön - es hat sich gelohnt da mal hin zu fahren. Auch wenn sie uns 5 km über Berg & Tal gehetzt hatten. Dieser Anblick war es wert.
Tag 3 - LONDON.
Wir waren voller aufregung als wir am Mittwoch Morgen aufwachten. Wir hatten uns am Abend zuvor die besten Klamotten raus gelegt & aaaalles geplant. Mein Make-up war an dem Tag dunkel, mit hervorgehobenen Wangenknochen. Ich hatte also ziemlich stark konturiert & einen koralligen Blush genommen. Das verband ich dann mit einer dunklen Jeans, einem Leoprint- T-Shirt & einem Cardigan. Es ging früh los - 8.05 Uhr an der Bushaltestelle. Wir stiegen in den Bus & hatten so Lust auf das was uns erwarten würde, dass wir es eigentlich kaum noch erwarten konnten. Lasst euch einfach von den Bildern inspirieren. Wir haben eine Stadtrundfahrt in unserem Bus gemacht, aber hab mich bemüht die Bilder gut hin zu bekommen. London ist eine so schöne Stadt.
| Schleusentor vor London |
| The Gherkin. |
| Jetzt wisst ihr mal, wo die Engländer shoppen gehen. ;D Gucci Store. |
| St. Paul's Cathedral |
| Parlament & Buckingham Palace. |
| Trafalgar Square. |
| Tower Bridge & Martin's Kopf. :D :* |
Tag 4 - Sprachtraining in Brighton.
Ziemlich sinnloser Tag: das Sprachtraining hat wenig gebracht. Zwar merkte ich als wir wieder in Deutschland waren, dass mir englisch leichter von der Hand geht, allerdings glaueb ich, dass ich das nicht dem Sprachtraining zu verdanken habe, sondern eher meinem Talent für Sprachen & Fremdsprachen. Die Stadtinformation in Brighton war so unfreundlich- & das trotzdem wir wirklich wirklich nett waren: wir haben immer please & thank you, & excuse me gesagt. Gott sei dank gab es da einen netten jungen Mann in einem Café, welcher uns bei der Beantwortung unserer Fragen enorm weiter half. Das Seelife Center ist auch nicht zu empfehlen - es ist zwar das älteste der Welt, aber sehr sehr klein. Das Einzige wegen was es sich halbwegs gelohnt hat war der Strand & der Pier: Palace Pier & Palace Beach. Leider hab ich es verranzt Fotos zu machen, aber ich hoffe es reicht euch wenn ich sage, dass man sich Brighton, wenn man die Gelegenheit hat, anschauen sollte. Dabei wäre es allerdings gut die Stadtinformation auszusparen - die war nicht wirklich hilfreich.
Tag 5 - Battle & Heimreise.
Am letzten Tag unserer Englandreise waren wir in Battle - der Ort an dem früher die Schlacht von Hastings statt gefunden hat. Warum auch immer sie dann Schlacht von Hastings heißt . ... Die Besichtigung von der einen Burg in Battle war ... cool. (: Die Gebäude waren sehr alt, sie hatten ihre eigene Magie. Auf dem "Burggelände" befindet sich auch eine Grundschule. Die kleinen waren sehr niedlich. :b Aber nun lasst einfach die Bilder auf euch wirken. (:
| Max' Kopf versaut das ganez Bild. |
| Blumenwiese. (: |
| Ruinen eines alten Burghauses. |
| Alter Ballsaal. |
| Die erwähnte Schule auf dem Gelände |
| Ruinen eines Kellergebäudes. |
Tag 5 - Später Nachmittag - Heimfahrt.
Nach Battle ging es dann für uns auf Nachhause. Es war später Nachmittag und wir taten uns schwer uns mit dem Gedanken anzufreunden, schonwieder gehen zu müssen. Wir hatten bis London überhaupt nicht realisiert, dass wir uns überhaupt in England befanden. Die Rückfahrt war nicht unbedingt ruhiger. Wir nahmen diesmal den Weg über den Eurotunnel - wofür ich dankbar war. So ersparte man mir wenigstens Übelkeit. Außerdem ging es vieeeeel schneller. Mein Rücken kripierte allerdings trotzdem. :D Danke an Chrischi, welcher mir die Busfahrt enorm versüßte. :*
& dann war die Magie auch schon vorrüber, die England uns gebracht hatte. Was blieb, war die Errinerung & dieses Foto. (:
Das ist das Ende des England - Blogposts. (:
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